Wilhelmstraße 29,
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Deutschland

gine.dijkers@planet.nl

Carola.Butscheid@gmx.de

  

 

 



Übungstage
Die Übungstage können einzeln belegt werden.

Thema:

An diesen Übungstagen werden wir lernen mit der formativen Methode auf den  angeborenen Formungsdrang Einfluss zu nehmen.  Dieser Formungsdrang ist der ererbte prä-personale evolutionäre Prozess; durch ihn kommen Formen ins Leben, bleiben eine Weile und vergehen wieder. Über willentlichen  Einsatz engagieren wir Muskeln und Kortex und schaffen  unsere ganz eigenen Formen und Verhaltensweisen - eine persönliche und subjektive Welt.

Veränderung ist nicht immer angenehm. Tatsächlich ist es häufig so,  dass wir angesichts der Notwendigkeit  einer Veränderung oder dem Wunsch nach Veränderung, somatisch eher widerstrebend reagieren. Widerstreben oder Widerstand kann sich als Ambivalenz zeigen, als Angst, als Verwirrung oder unmittelbar als Vermeidung. Die organismische reflexhafte Reaktion kann dann ein Versteifen sein, durch das wir uns isolieren; sie kann ein Verdichten sein, durch das wir uns undurchdringlich  und unempfänglich machen oder sie kann eine motile Porosität sein, die uns nicht erlaubt, der jeweiligen Form Dauer zu verleihen. Reflexhafte Reaktionen können durch willentlichen muskulär-kortikalen Einsatz beeinflusst werden.  Wenn wir ein Verhaltensmuster langsam differenzieren und eine semi-poröse Struktur  organisieren, kreieren wir eine formbare (malleable)  Zone, in der wir anschwellen, empfangen, sammeln und eine neue Struktur fördern können.

Der Schwerpunkt dieses Übungstages wird darauf liegen,  „Formungszonen“ – wie Keleman sie nennt - zu identifizieren und innerhalb dieser Zonen mit uns zu arbeiten. Keleman hat zur vereinfachten Kommunikation 3 Zonen definiert: 1. die Zone, in der die Herausforderung für den Organismus minimal ist und der wir uns wohl fühlen 2. die Zone, in der das Risiko groß ist und Angst auftreten kann und 3. die Zone, in der die Level von Risiko und Herausforderung akzeptabel sind. In dieser Zone treten neue Formen auf, die wir unterstützen können.

Indem wir das muskuläre Modell eines Verhaltensmusters bilden und freiwillige langsame Mikro-Bewegungen gebrauchen, um die Intensitätsskala herauf und herunter zu gehen, können wir lernen, unsere jeweiligen Reaktionsmuster zu erkennen und erfahren, wie viel Rigidität, Verdichtung, Motilität oder Porosität wir managen können.  Spielen wir mit diesen Formen und Stadien, können wir die Gefühle, Bilder, Gedanken und Ausdrucksweisen erfahren, die die jeweilige Form begleiten.  Wir erfahren, welche Formen uns angenehm sind und uns Sicherheit geben und welche gefährlich sind.

Das Identifizieren der Formungszonen ist eine weitere Differenzierung der bisher gelehrten Methode: 

a) das muskuläre Modell eines Verhaltensmusters erstellen,

b langsamen freiwilligen Einsatz gebrauchen, um die jeweilige somatische Form       zu organisieren und zu desorganisieren,

c) durch mikro-muskuläre Bewegungen die pulsatorische Erregung managen und       

d) den formbaren (malleable) Bereich nutzen, um neue Verhaltensmuster zu     organisieren.

Der Übungstag bietet die Möglichkeit, innerhalb des eigenen Übens die Erfahrung  darüber zu differenzieren, wie anatomische Veränderung und damit Verhaltensänderung geschieht, wie viel Veränderung ein Organismus von seinen genetischen Voraussetzungen her und/oder mit willentlichem muskulär- kortikalem Einsatz managen kann, welches Tempo er hierfür braucht  und welche Intensität. Es geht darum, den eigenen „Übungspuls“ (Tempo, Intensität, Dauer) zu kultivieren und damit eine kompetente Anwendung der  formativen Methode für sich selbst sowie für die Arbeit mit anderen Menschen zu fördern

Die Übungstage können einzeln belegt werden.
Termine:                    24. April, 15. September, 8 Dezember, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Leitung:                      Carola Butscheid und Gine Dijkers             
Kosten:                        € 80,- pro Tag

Die Feiertage managen – dich während der Feiertage managen

Übungstag

In dieser Zeit erhöhter gesellschaftlicher Erwartungen und übertriebener Sentimentalität, werden wir willentlichen Einsatz und Selbstmanagement üben, um unsere somatische Integrität zu bewahren und um den Erwachsenen hervorzubringen, den wir mit unserer Familie und unseren Freunden teilen möchten.

 Termin:          8. Dezember   10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Leitung:         Carola Butscheid und Gine Dijkers

Kosten:           80,- Euro pro Tag